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Die Ausbauplanung muss ja auch noch vervollständigt werden. Ich hatte ja diverse Ausbaupläne für 210 H – 213 HM erstellt. Materialbestellungen, Bus am 22.06.2004 in die Halle, mit meinen zum Glück handwerklich sehr begabten Bekannten den Ausbau besprochen und los geht’s.
Die Lieferanten: Wer jemals einen Bus ausbaut und / oder Material bei Händlern oder im Internet kauft, darf mich gerne Anrufen. Ich kann dann eventuell etwas zu den Lieferzeiten sagen. Zahlung sofort – klar, aber Lieferung? Oder vollständige Lieferung? Lieferung an die vereinbarte Lieferadresse?
Kann man alles vergessen. Wir hatten mehrfach Baustopp, weil die Ausbauteile nicht geliefert wurden.
Manchmal fand der Spediteur in seinem eigenen Lager Möbelbauplatten ( 2,44 x 1,22 Meter ) nicht, mal ganz abgesehen von dem 90 Liter Tank der 3 Wochen brauchte. Auch sollte man auf die Anlagen eines gekauften Artikels achten. Es nutzt nichts, wenn man eine Bedienungsanleitung hat und keine Einbauanleitung, und so viele Kabel, dass jeder Elektriker verzweifelt.
Am 28.06. begann der Ausbau mit dem Gasflaschenkasten im Kofferraum, dann von hinten nach vorne mit dem Bett (Beifahrerseite).
Es folgte die Toilettenwand zum Schlafzimmer, der Trohn ( erhöhtes Sealand Fest-WC über Radlauf), Türzarge für normale Tür, Duschwände. Zwischendurch wurde noch der Dachausschnitt für das Dachfenster gemacht. Weiter ging es dann mit der Küche.
Unter der Küche liegt der Gasflaschenkasten, deswegen sollte auch die Truma in einen Küchenschrank, der Gaskocher ist sowieso in der Küchenarbeitsplatte und der Kühlschrank schließt die Küchenzeile ab.
Also kurze Gaswege und kurze Gasleitungen. Zwischendurch noch das Loch für die Kühlschrank Wartungs und Belüftungsklappe ausgeschnitten.
Die Entstehung des Seitenschrankes im Schlafzimmer
Dann folgte der Kleiderschrank auf der gegenüberliegenden Seite der Toilette, aber noch hinter der Mitteltür.
Zwischendurch wurden auch noch die Staukästen mit Frisch- (200 L.) und Abwassertanks (180L.)versehen. Der Fäkaltank (130 L.) trohnt im Staukasten hinter der Hinterachse.
Auf wundersame weise kamen dann doch noch die zwei Wohnraumbatterien, angeblich hatte sie einer 4 Tage in seinem Kofferraum spazieren gefahren (wahrscheinlich wegen der Gewichtsoptimierung beim PKW, wenn man 2 x 200 AH Batterien im Kofferraum hat). Diese wurden dann auch im Keller eingebaut. Stauraumplan erfüllt! Es sollten lediglich die mittleren Kofferräume mit Festeinbauten versehen werden.
Sigi, Paul und Meike wunderten sich manchmal über meine theoretischen Ideen, setzen sie aber erfolgreich, manchmal wegen der Machbarkeit mit kleinen Änderungen, um.
Ohne meine Helfer wäre NiX möglich gewesen. Dann hätt ich Jahre ausgebaut.
Ich lernte diverse schreckliche Maschinen kennen. Manche mit Funkenflug bei Metallberührung, manche produzierten so viel Staub dass man nichts mehr sah. Wenn ich gesagt bekam: „Schleif mal das Brett mit dem Gerät …“ kam einfach meine Antwort: „Nein, das Ding is mir unsympathisch.“ Meine zarten Bürokratenhände wurden langsam rau!
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